Die Messeinrichtung kann wahlweise in eine Aussentüre oder in ein passendes Fenster eingebaut werden. Nach dem Einbau wird das Gebäude mit Unterdruck beaufschlagt und anschließend eine Leckageortung vorgenommen. Die Suche nach Leckstellen in der Gebäudehülle ermöglicht das Nachbessern von Schwachstellen in der Dichtungsebene und dient auch der Interpretation des im Anschluss ermittelten Messwertes. Nach Ermittlung des Innenvolumen und der Nettogrundfläche kann mit der eigentlichen Messung begonnen werden.
Die DIN 13829 empfiehlt eine Messung mit Unter- wie auch Überdruck, damit eine vollständige Bewertung der Luftdurchlässigkeit des Gebäudes vorgenommen werden kann. Mit der Messung in beide Druckrichtungen können auch die "ventilartigen" Leckagen am Gebäude erfasst werden, wie z.B. undichte Folienstöße oder nicht sauber schließende Fenster- oder Türflügel. In Ausnahmefällen kann auch nur in eine Druckrichtung gemessen werden. Im Anschluss der Messung wird die Messung ausgewertet, ein Messprotokoll mit den Ergebnissen und dem Leckagebericht dazu erstellt.

